The Culinary White Party

Plötzlich macht im Gang der Zeit, eine runde Zahl sich breit. Die Vierzig war nun schon in Sicht, alleine feiern, das wollt ich nicht.

Aus diesem Grund habe ich eine illustre Gästeschar eingeladen, um gemeinsam mit mir meinen 40. Geburtstag zu feiern.

Da zu diesem Zeitpunkt auch gerne die Midlife-Crisis gratuliert, wollte ich es noch einmal so richtig krachen lassen. Ein Motto und eine Lokation waren schnell gefunden und so wurde die Idee von der Culinary White Party ins Leben gerufen.

Dem Anlass und dem Motto entsprechend sollten alle in Weiß gekleidet erscheinen. „Im Oktober in weiß? Spinnst du! Weiß trägt auf! Hab nichts in Weiß anzuziehen“, waren nur einige der entsetzten Widerworte, die auf meine Einladung folgten.

Am 3. Oktober, war es dann soweit. Nach einigen sehr intensiven Wochen der Vorbereitung konnte um 13:45 meine Culinary White Party im HAKA Küchenstudio beginnen!


Pret A Porter in Weiß!

Bereits am Parkplatz war die Stimmung überwältigend als die Gäste nach und nach eintrafen. Was zu diesem Zeitpunkt aber noch keiner wusste ist, dass diese großartige und ausgelassene Stimmung bis spät in die Nacht anhalten wird.

Zu Beginn blieb ich als Gastgeber noch im Verborgenen, denn ich wollte meine Gäste überraschen. So lief ich in der Zwischenzeit, bis alle Gäste vollzählig anwesend waren, im Inneren des Gebäudes wie aufgedreht herum.

Der Aperitifempfang oder wer wird heute kochen?

Beim Aperitif, der eigentlichen Aufwärmrunde des Abends, ging’s gleich hoch her. In grelles Schwarzlicht getaucht und von coolen Beats begleitet war die Stimmung fast am Überkochen.

Apropos Überkochen! Während des Aperitifs und einer kurzen Ansprache wurden auch die Aktionskarten verteilt. Da ich mich nicht um Alles kümmern konnte, wurde jeder Gast gebeten eine spezielle Aufgabe zu übernehmen.

So wurden Küchenchefs geboren, die mit ihrem Team für jeweils einen Menügang zuständig waren. Tischdamen gekürt, die stets dafür zu sorgen hatten, dass alle auf dem zugeteilten Tisch versorgt waren.

Als sich die Aufregung um die Arbeitseinteilung etwas gelegt hatte, konnte mit den Worten "An die Töpfe – fertig los!" begonnen werden.

Was gab's zu Essen – das Menü

Ein kulinar(r)isches Highlight jagte das andere und so wurde bis spät in die Nacht gekocht, geschlemmt und getrunken. Begonnen wurde dieser Reigen mit einer Cuba Libre von der Gänseleber – zubereitet von mir.

Gefolgt von sauren Kartoffeln mit Sardine und Lardo an Paprikagazpacho. Walther als Küchenchef und sein Team hatten alles bestens im Griff.

Marmitako vom Thunfisch, ein baskischer Fischeintopf hatte uns als dritter Gang gemundet. Herr Karl als Küchenchef und sein Team meisterten diesen Gang souverän.

Als Hauptgang servierte uns Bernd mit seiner Crew meine Interpretation der Paella Valencia. Olé war das lecker.

Als krönenden Abschluss servierte uns unsere Michi ein Schokomustörtchen mit gebackener Schokoluft und Himbeeren. Das war einfach nur himmlisch.

Ein weiteres Highlight des Tages war definitiv das Erdäpfelgulasch, welches zu später Stunde nicht nur müde Geister wieder aus dem Schlaf rüttelte, sondern auch noch eine ganze Kompanie versorgen hätte können.

Gekocht mit Rosa, Silvia und Karin hatte Erich als Küchenchef bei diesem Gang ein leichtes Spiel. Seine Mädels hatten alles fest im Griff, während Erich mit der Suche nach Maizena beschäftigt war.

Die Rezepte

Marmitako vom Thunfisch
Saure Kartoffeln mit Sardine und Lardo an Paprikagazpacho
Meine Variation von der Paella Valenciana
Schokomustörtchen mit gebackener Schokoluft und Himbeeren

Der Fackelzug und die Geschenke

Was darf auf keiner Geburtstagsfeier fehlen? Richtig – eine Geburtstagstorte, die beinahe in einen Fackelzug geendet hätte, wären tatsächlich vierzig Kerzen darauf gewesen.

Natürlich gab es auch eine Menge Geschenke und Glückwünsche über die ich mich sehr gefreut habe.

Schnapp(s)schüsse

die musik

Für alle, die nicht genug bekommen können, gibt es hier die Zusammenstellung aller Hits, die auf der Party gespielt wurden.




Fazit

Es war der gelungenste Geburtstag aller Zeiten, den ich bislang feiern durfte. Und an dieser Stelle möchten ich allen für die tatkräftige Unterstützung danken.
Nur ein Problem, hab ich jetzt. Was mach ich zu meinen 50. Geburtstag?

Vielen Dank an Ursula und Gerhard von der Firma HAKA Küche für die freundliche Unterstützung bei meiner Geburtstagsfeier.




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